Über den Hospizdienst

Seit vielen Jahren gibt es im Hohenlohekreis den ambulanten Hospizdienst Kocher/Jagst. Wir werden getragen vom evangelischen Kirchenbezirk Künzelsau in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Paulus, Künzelsau. Unterstützt werden wir von dem Krankenpflegevereinen und dem katholischen Dekanat Hohenlohe. Über einen Arbeitskreis sind wir mit zahlreichen Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Hohenlohekreis vernetzt.

Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter werden durch umfangreiche Schulungen auf ihren Dienst vorbereitet. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

Zwei hauptamtliche Fachkräfte für Palliativpflege stehen bei pflegerischen und organisatorischen Fragen zur Verfügung.

  • Gründung im Jahr 1995, zunächst als Arbeitskreis Region Kocher/Jagst, offizielle Leitung Magda Reichert, Marie-Luise Möhler Kontaktfrau und „Koordinatorin“
  • 1995 erster „Ausbildungskurs“ mit 9 Ehrenamtlichen, Vorstellung am 24.04.1995 im Kreiskrankenhaus Künzelsau
  • Im ersten Jahr 5 Begleitungen, vor allem in den Nächten, dann zwischen 5-9 Begleitungen im KH, im Heim St. Bernhard und für Patienten der Diakoniestation. Im AH waren auch zunächst die Treffen des AK Hospiz
  • Kein weiterer Ausbildungskurs bis 2000. Dann wurden 12 neue BegleiterInnen ausgebildet. Der Kurs umfasste 15 Abende mit unterschiedlichen Themen und Referenten (z.B. Geschichte der Hospizbewegung, chron. Schmerzen, Abschiede, Notar-Nottestament). Es fanden im Jahr 2001 12 Begleitungen statt, die Zahl der EA’s wuchs auf 23.
  • Ab 2001 fanden die Treffen aus Platzgründen nicht mehr im AH St. Bernhard statt, sondern in den Räumen der Diakoniestation.
  • Immer wieder fanden Veranstaltungen gemeinsam mit der VHS statt oder „Musik und Wort im Angesicht des Leidens und Sterbens“.
  • 2004 wird Frau Marie Luise Möhler, die bisher Kontaktfrau und Einsatzbegleiterin war, verabschiedet
  • Im Jahr 2004 wurde der erste Förderantrag gestellt, Bettina Jörger absolvierte 2005 den Palliative Care-Kurs und somit war der AK Hospiz förderfähig und sie leitende Fachkraft
  • Zunehmende Begleitungszahlen: 2006 waren es bereits 25 Begleitungen, 2010 dann 40
  • 2011 schied Magda Reichert, ein Gründungsmitglied, aus dem Vorstand aus. Der AK Hospiz wurde nach „außen“ nun der Hospizdienst Kocher/Jagst, eine Homepage wurde angelegt. Gemeinsam mit der kath. Erwachsenenbildung und dem ev. Bildungswerk wurde das Trauernetzwerk und ein Trauercafe gegründet.
  • Zunehmende Zahl der EA’s: 2012 im Orientierungswochenende 22 TeilnehmerInnen, davon nahmen 16 am Ausbildungskurs teil. 2012 dann 35 EA’s.
  • 2013 fand zur Aufnahme der neuen EA’s eine „Aufnahmeandacht“ statt mit anschließendem Kaffee.
  • Gebiet des Hospizdienstes richtet sich etwas nach den Dekanatsgrenzen: Künzelsau und alle Teilorte – Schloß Stetten – Richtung Buchenbach – Berndshofen – Mulfingen – Ailringen – Dörzbach – Krautheim – Schöntal – Forchtenberg – Niedernhall – Giebelheide – Kupferzell – Kocherstetten
  • Dezember 2019 Martina Kilian wird Koordinatorin und stellvertretende Leitung des Hospizdienst Kocher/Jagst.
  • Oktober 2020, Umzug des Hospizdienst Kocher/Jagst in die neuen Räumlichkeiten in der Amrichshäuser Straße 10 in Künzelsau.
  • Oktober 2020, Konzept „Hilfen in der letzten Lebensphase“ wird von Bettina Jörger, Martina Kilian, Pfarrerin Gudrun Ederer und Carmen Landwehr entwickelt und erstmalig in einen Sterbeseminar für interessierte Bürgerinnen und Bürger umgesetzt.
    Finanziell gefördert durch das Bürgerbudget der Stadt Künzelsau.

  • Oktober/November 2020, Verabschiedung der langjährigen Koordinatorin und Leiterin Frau Bettina Jörger. Sie geht in den wohlverdienten Ruhestand.
    Neue Koordinatorin und Leiterin wird Frau Carmen Landwehr.

  • Mai 2021 Ein neuer Ausbildungskurs startet mit 15 Teilnehmerinnen.
  • Juni/Juli 2021 Der Hospizdienst Kocher/Jagst bekommt ein  „neues Aussehen“, ein neues Logo entsteht und die Homepage wird komplett erneuert, modern, aktuell und übersichtlich. Unterstützt durch ein Hochschulprojekt und der ehrenamtlichen Arbeit von Marc Splettstößer. Ein neuer Flyer passend zum neuen Logo und der Homepage entsteht ebenso.

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