Am Ausbildungsabend am 20. Mai 2026 zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter war die Wahrnehmung ein Kernpunkt.
Hospizliche Begleitung erfordert eine gute Wahrnehmung, dass man sich selbst spürt und eigene Bedürfnisse, Ängste oder Projektionen erkennt.
Nur wer sich selbst wahrnimmt, kann verhindern, dem Gegenüber die eigenen Vorstellungen aufzudrängen.
Auch das Erkennen und Wahrnehmen der verbalen- und nonverbalen Signale, der Körpersprache und der unausgesprochenen Wünsche in der Begegnung mit Schwerstkranken und Sterbenden sind für eine gute und würdevolle Begleitung sehr wichtig.
Am Ausbildungsabend wurde u.a. die Wahrnehmungsfähigkeit trainiert, beispielsweise durch gezielte Übungen zur Achtsamkeit (bewusstes Schmecken, Hören, Sehen und Spüren im Hier und Jetzt).
Alle „Azubis“ ließen sich uneingeschränkt, neugierig und mit viel Humor darauf ein.
Eine gute Vorrausssetzung ein liebevoller Begleiter am Lebensende zu werden.








