Am Abend des 15.Juli 2026 fand in der Kirche St. Paulus ein spiritueller Ausbildungsabend für unsere zukünftigen Hospizbegleiter/innen statt.
Der Ausbildungsabend wurde von unseren Vorstandvorsitzenden Pfarrer Wilfried Härpfer und Gemeindereferent Nils Neudenberger geleitet.
Die Selbstreflexion und Raum für existentielle Fragen standen im Vordergrund. Auch gab es eine Auswahl an Gebeten, Liedern, Psalmen und den Sterbesegen und die Erkenntnis, das jeder Mensch eine eigene Haltung mit Abschied und Endlichkeit hat. Jeder Mensch hat andere spirituelle Bedürfnisse an der Schwelle des Lebens.
„An der Schwelle sein“
„Wir sitzen an einer Schwelle. Nicht im eigenen Leben, aber an der Schwelle eines anderen Menschen. Das Sterben ist ein Übergang, ein heiliger Raum, der uns Demut lehrt. Als Begleiterinnen und Begleiter sind wir keine Heiler, die das Unvermeidliche abwenden können. Wir sind Hüter der Zeit und Zeugen.Es verlangt von uns, nicht den Blick abzuwenden, wenn es schwer wird. Es verlangt, die eigene innere Stille zu finden. Wenn Worte fehlen, spricht unsere Präsenz. Wenn Angst aufkommt, halten wir den Raum aus. Spiritualität in der Begleitung heißt, dem anderen seinen eigenen Weg zu lassen, ohne Urteil, ohne eigene Agenda. Es ist ein Dienst der Liebe – ein Dasein im reinen Jetzt.“











