Am gestrigen Abend stand für unsere angehenden Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter ein besonders sensibles und zentrales Thema auf dem Lehrplan: „Trauer und Abschied“. Als erfahrene Referentin durften wir die Kunsttherapeutin sowie Sterbe- und Trauerbegleiterin Doro Herrmann begrüßen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung brachte sie den Teilnehmenden nahe, wie facettenreich Trauerprozesse verlaufen und wie wichtig eine empathische Begleitung in diesen schweren Phasen ist.
Im Fokus des Abends stand die Erkenntnis, dass Trauer so individuell ist wie der Mensch selbst. Neben theoretischen Grundlagen zu den verschiedenen Trauerphasen gab Doro Herrmann auch tiefgehende Impulse dazu, wie kreative Ansätze und die Kunsttherapie dabei helfen können, das Unaussprechliche greifbar zu machen und Heilungsprozesse anzustoßen.
Durch den geschützten Raum, den die Referentin schuf, konnten sich die Auszubildenden auch intensiv mit eigenen Verlusten und der eigenen Haltung zum Thema Sterben auseinandersetzen. Ein bewegender und stärkender Abend, der den zukünftigen Ehrenamtlichen wertvolles Handwerkszeug und viel Mut für ihre zukünftige Begleitungsarbeit mit auf den Weg gegeben hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Doro Herrmann für diesen inspirierenden Austausch!









