Am 15. Oktober 2026 lud der Hospizdienst Kocher/Jagst zu einem besonderen Kinoabend ins Prestige Kino in Künzelsau ein. Rund 40 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam den Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“ von Regisseur Michael Schwarz anzusehen.
Zu Beginn begrüßte die ehrenamtliche Mitarbeiterin Friederike Höhn die Gäste herzlich. Sie nahm den Abend zum Anlass, auf die Bedeutung der Hospizarbeit aufmerksam zu machen, und gab einen kurzen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Hospizdienstes Kocher/Jagst, der von rund 70 Ehrenamtlichen unterstützt wird.
Der Film begleitet den ehemaligen Musikmanager Eric Wrede und sein Team bei ihrer Arbeit in einem Berliner Bestattungsinstitut. Dabei eröffnet er einen ungewöhnlichen und zugleich einfühlsamen Blick auf den Umgang mit Tod, Trauer und Abschied. Er zeigt, wie wichtig es ist, Menschen in dieser besonderen Lebensphase mit Würde, Offenheit und Menschlichkeit zu begegnen. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Wünsche der Verstorbenen, die Begleitung der Angehörigen und ein unverkrampfter Umgang mit einem Thema, über das häufig nur ungern gesprochen wird.
Im Anschluss an die bewegende und zum Nachdenken anregende Vorführung verabschiedete Rahel Sauter die Gäste. Sie bedankte sich herzlich bei Friederike Höhn für die Organisation des Filmabends und überreichte ihr als Anerkennung ein kleines Dankeschön.
Außerdem erinnerte Rahel Sauter an den Deutschen Hospiztag am 14. Oktober 2026 und den Welthospiztag am 10. Oktober 2026. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto „SO BUNT WIE DAS LEBEN. HOSPIZ“. Ein bereitgestellter Informationstisch mit Flyern und kleinen Give-aways lud dazu ein, mehr über die Arbeit des Hospizdienstes und die Hospizbewegung zu erfahren.
Auch nach dem Film war der Abend noch lange nicht zu Ende: In kleinen Gruppen tauschten sich die Besucherinnen und Besucher über ihre Eindrücke aus und ließen das Gesehene Revue passieren. Dabei entstanden offene und intensive Gespräche über Tod, Sterben und die heutige Bestattungskultur.
Der Kinoabend zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich mit den Themen Sterben, Abschied und Trauer auseinanderzusetzen und ihnen einen selbstverständlichen Platz in unserer Gesellschaft zu geben. Er bot den Gästen nicht nur neue Perspektiven, sondern auch Gelegenheit zur Begegnung und zum persönlichen Austausch.













