Eine besondere Station auf ihrem Weg zum ehrenamtlichen Dienst absolvierten die zukünftigen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter des Hospizdienstes Kocher/Jagst am 10 Oktober 2026 an einer feinfühligen Exkursion auf dem Friedhof in Langenburg. Organisiert von unseren Karl Volk und unter der Leitung von Ralph Gruber begingen die Teilnehmenden u.a. den dortigen „Trauerweg vom Dunkel zum Licht“.
Der Trauerweg bietet Raum, sich intensiv mit den Phasen des Abschieds, der Trauer und der Hoffnung auseinanderzusetzen – Themen, die für die zukünftige Arbeit im Hospizdienst von zentraler Bedeutung sind. Ralph Gruber führte die Gruppe mit tiefgründigen Impulsen durch die verschiedenen Stationen des Weges, der symbolisch die emotionale Reise von der tiefen Trauer zurück ins Lebenslicht nachzeichnet.
Besonders berührende Momente der Exkursion waren die musikalischen Beiträge von Karl Volk. Mit seinen emotionalen Liedbeiträgen schuf er einen feierlichen und schützenden Rahmen, der den Teilnehmenden half, das Erlebte auch auf der Herzensebene zu verarbeiten. Die Musik lud zum Innehalten ein und spiegelte die Brücke zwischen der Schwere des Abschieds und der tröstenden Kraft der Erinnerung wider.
Für die angehenden Hospizhelfer war dieser Nachmittag eine wertvolle Erfahrung. Sie lernten nicht nur den Trauerweg als konkreten Ort des Trostes kennen, sondern erfuhren auch am eigenen Leib, wie wichtig Symbole, Rituale und die Gemeinschaft für den Umgang mit Verlusten sind. Gut vorbereitet und gestärkt gehen sie nun den nächsten Schritten ihrer Ausbildung beim Hospizdienst Kocher/Jagst entgegen, um bald schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen beizustehen.🫶









